Freitag, 17. August 2007

BABA Indien

Back to Delhi. Kanns kaum glauben, aber das ist mein letzter Tag in Indien. Ich habe mich gegen meine Aengste entschieden und bin doch wieder mitten rein ins Geschehen in den Travellerbezirk von Delhi. Und es ist gar nicht so schlimm muss ich sagen, anscheinend lernt man doch was in den 2 Monaten die ich hier verbracht habe, auch wenn man Delhi nicht mit Nordindien vergleichen kann. Die Tage in Ladakh waren traumhaft schoen. Ich habe einen Ausflug ins Nubratal gemacht, bin dort auf einem Kamel geritten und hab die Wuestenlandschaft mit den kleinen, oasenaehnlichen Doerfern am Fluss genossen, mit Blumen und Blumen und Marillenbaeumen. Leider hat s mich wieder einmal ein bisschen hergeputzt und ich bekam 39grad Fieber und Durchfall, und das mit dem Gedanken am naechsten Tag wieder zurueck ueber die hoechste Strasse der Welt fahren zu muessen und nur 3 Tage spaeter auf nach Delhi zu duesen. Das Glueck und Reisendenleben stellte mir 2 voll liebe Deutsche Frauen zur Seite, eine davon Krankenschwester und eine junge Amerikanerin, die mich abwechselnd mit Trinken und kalten Umschlaegen versorgten. Ich bin ihnen zu allergroesstem Dank verpflichtet. Nichts schafft soviel Erleichterung als sich versorgt zu wissen wenn es einem nicht gut geht. Mein Dank geht auch an Paracetamol und zur Rettung der Wuerde an Loperamid, ohne denen ich wohl diese Reise zurueck nach Leh nicht ohne groessere Katastrophen ueberstanden haette. An meinem letzten Tag bin ich dann noch zu einer Puja gegangen in einem total schoen an den Berg gebauten Kloster. Ladakhs Haeuser haben mich echt begeistert. Die sind sooo wunderschoen, mit Blumen und Holz...und dazu noch echt liebe Leute. Am Donnerstag 3:15 heissts dann aufstehen und ich fahre zum Busbahnhof, klettere aufs Dach um meinen Rucksack sicher zu verstauen und lande dann neben 2 Hollaendern die gerade die 2.Woche ihrer 1Jaehrigen Reise durch Asien haben. Aufregend. Wir fahren den ganzen Tag in unserm SemiDelux Bus und kommen bei Anbruch der Dunkelheit in einem Dorf an, das wohl verschlafen hat dass der Nationalfeiertag gestern war, und sich immer noch die Koepfe wegdroehnte mit selbstgebrautem Schnaps. Also war es gar nicht so einfach eine Unterkunft zu finden- man ist halt nie in der besten Position wenns schon dunkel wird und die Leute wissen dass du nichts anderes mehr finden wirst, aber die 100rps. fuer ein echt eckelhaftes Zimmer zu 8.- Nein Danke. So lande ich mit Israelis, 2 Russen, und meinen Hollaendern in einem Zelt auf einem Dach und wir kuscheln uns ganz eng zusammen um die wenigen Studen bis zur Abfahrt um 3:30 noch zu schlafen. Die Landschaft wird in weiches Licht getaucht als die Sonne endlich aufgeht und ich kuschle mich in meine orange Yakdecke um noch etwas zu schlafen. Am Rohtangpass, dem letzten grossen Hinderniss, grasen Wildpferde in der Morgensonne, und voellig unverhofft sehe ich meine ersten 2 Yaks aus naechster naehe....YAAAAK. Kuschelig, URIG.
In Manali heissts dann ausruhen fuer die Busfahrt die um 4 Uhr weiter geht, in einem Sleeper nach Delhi. Ich beziehe also mein "Bett" ganz vorne im Bus und werde noch total lieb von SchuhputzerJungs verabschiedet (incl.Blume ;)) Der Mann im Bus neben mir reicht mir noch einen riesen Apfel als Proviant- so kann ja wohl nichts mehr schief gehen oder? Und ich muss sagen es war echt schoen so liegender Weise in den Sueden zu pressen. Fenster auf und geniessen. Nur das Rammen des Lkws auf der Fahrt hat mich a bissi irritiert- das Geraeusch war so aehnlich wie beim Coladosen zerdruecken, und wir haben nicht mal gebremst...Thats India. Heute Nacht um 00:45 geht mein Flug nach Bangkok, und ich kanns wieder einmal gar nicht glauben. Aber ich muss sagen dass ich mir den Haxn ausfreue Philipp endlich zu treffen. 10 Wochen allein sein reichen ;)
Also dann, pack die Badehose ein...endlich Wasser, schwimmen und herumflacken, sooo fein.

Ich komme wieder.

Mittwoch, 8. August 2007

Bergluft und Schwindelgefuehl

Endlich, ich bin auf Reisen....es war echt hoechste Zeit fuer mich Mcleod zu verlassen...

Bin am Sonntag nach Bir geduest mit einer Gruppe von Studenten aus New Orleans, dort hab ich dann nochmal das Monastery von Tsering besucht, meinen Moenchsfreund, um dann am naechsten Tag mit einem Governmental Bus nach Manali zu pressen. Um 2,5 euro ueber 7 stunden in der letzten Sitzreihe, weil ich dort genug Platz fuer meinen riesen Rucksack hatte, allerdings ist das natuerlich auch die aergste Schupferei und ich hatte Druckstellen im Genick und am Knie....wurscht, das nennt ich einfach mal Abenteuer ;) in Manali angekommen bin ich dann vorbei geschlupft an den ganzen Taxlern und Hotelwerbern, rein ins naechste Reisebuero und habe einen Jeep gebucht fuer die folgende Nacht. Es war ja mittlerweile eh schon abends, aber ich wollte einfach so schnell es geht weiter Richtung Norden. Also bin ich um 2 Uhr in der Frueh in einen Jeep gekrochen ( nach 3 h Schlaf) und habe meine Reise ins Bergland angetreten, gemeinsam mit 3 Spaniern, 4 Reisenden aus Tschechien, und 2 Tibetern, einer davon der echt gute Fahrer.... es begann sehr bald zu daemmern und als wir den ersten Pass passierten, sahen wir schon die Sonne in den Wolken ueber den Schneebedeckten Berggipfeln blitzen....die Fahrt war soo schoen und spannend....durch Fluesse, ueber Hochebenen, ueber den 2. hoechsten Pass der Erde mit 5300m Hoehe. Vorbei an tuerkisblauen Fluessen mit bizarren Felsformationen, die aussehen wie kleine Sandkupfe....gestoppt wurde immer in Zeltlagern in denen wir Chai tranken und irgendwie vesuchten hinter den spaerlich vorhandenen Versteckmoeglichkeiten uns des vielen Wassers zu entledigen, das wir tranken um nicht all zu Hoehenkrank zu werden. Doch ich muss schon sagen, schwindlig war mir ordentlich und jetzt da ich in Leh bin, auf 3500m, bei 30grad und blauen himmel, faellt es schwer, nicht aus der puste zu kommen, wenn man in der niedlichen stadt herumspaziert. werd mich jetzt mal auf die Suche nach Jeeps zu einem riesen See an der Grenze zu Tibet machen....freu mich so hier zu sein.....

Freitag, 3. August 2007

Baba Mcleod







That' s it, I am leaving. I can hardly believe that I will go out of Mcleod and not come back for the next....year I guess ? ;) whatever. war heute mit Felicitas einer Oesterreicherin die schon seit 20 jahren hier in den Bergen lebt und Dr.Barbara NathWieser bei einem wunderbaren Felsentempel, mit dem offenen Jeep durch den Jungel gurken, dass macht Spass. Die Landschaft hier ist so unglaublich, faehrt man nur wenige Kilometer aus Mcleod raus steht man mitten in Reisfeldern, zwischen riesen Bambusbueschen und Wasserbueffeln. Also vom Hochgebirge in den Jungel in 30min, das ist total schoen....

..wow heute geht das uploaden der bilder so schnell dass ich es kaum glauben kann...


also hier steh i in typischen tibetischen maennergewand, normalerweise wird der mantel etwas nach oben gezogen, und schaut dann nicht so weiblich aus, das gewand kommt aus amdo und wurde von der mutter, einer nomadin fuer ihren sohn , rabten, ein guter freund von mir, genaeht. es war echt total lustig diese chupa zu tragen, zudem ist sie sau warm und praktisch, vorne tragen die nomaden ihre holzschuessel fuer tee und essen, und alle moeglichen anderen dinge. am bild darueber seht ihr die berge hinter mcleod, also himalaya, da war ich letztes wochenende und habe auf 3000m in einer huette, oder sagen wir stall auf einem bett mit einer londonderin und ihren 2 soehnen, 5 und 7 jahre alt, geschlaften, das war soooo kuschelig, und das gute nachtlied ging etwas so:

there were 4 lying in bed and the little one said: roll over, roll over, so they all roll over and one fell out and he fell on the floor and he gave a loud shout: auuuuu, always remember to tie on your pyjamas, single bed are only made for one, two, three, ... there were three lying in bed...

das war sooo suess...

es war auch das teuerste zimmer in dem ich je geschlafen habe: 500 rps, aber, im gebirge ein dach ueber den kopf zu haben, wo der nebel mit sonnenschein und gewitter im viertelstundentakt wechselt, das hat schon was, freu mi jetzt schon euch die fotos zu zeigen, war echt soo schoen.

das oberste foto hab ich heute gemacht bei einem hindutempelbesuch, inclusive gesegnete reispuffs essen und gesegnetes wasser trinken und orangenen kleks auf die stirn verpasst zu kriegen. morgen gehts dann los, zunaechst nach bir in das monastery das ich gern in zukunft unterstuetzen wuerde und dann weiter nach manali, von dort aus werde ich eine 2tagesreise im bus antreten, ueber den hoechsten pass der erde...bin schon sooo excited!!! leider scheint das internet in ladakh echt teuer zu sein weshalb ich wohl erst wieder in 2 wochen schreiben werde, wenn ich nach delhi gurke um nach bangkok zu fliegen.....koennt grad loshuepfen vor lauter freude,...

zum abschied von meinem moenchsfreund tsering habe ich heute eine mala geschenkt bekommen, das ist die buddhistische gebetskette, gesegnet vom dalai lama, sowie auch die gesegneten tibet.medizin.pillen die fuer eine gschmuffte verdauung sorgen sollen, und ein blatt vom baum unter dem buddha erleuchtet wurde hab ich auch gekriegt, ich haette grad heulen koennen vor glueck....werd die leute hier vermissen.....

Donnerstag, 26. Juli 2007

morning impression

Da schau her wie schnell ich wieder poste....

Wollte das hier schon seit Tagen nieder schreiben:

Am ersten Tag an dem ich mich wieder gesund gefuehlt habe, hab ich den Spaziergang zum Delek so derart genossen, dass ich enorme Gluecksgefuehle entwickelt habe, an denen ich euch teilhaben lassen will....war das grad deutsch?

Ich wache auf mit den zarten Klaengen einer Gebetsmuehle, die tgl. zu etwa der selben Zeit erklingt, danach geh ich raus, es riecht nach Raeucherstaebchen und die Marktlaeute bauen schon eifrig ihre Staende auf. Noch sind die Strassen voll von Kuhkake, aber die verschwindet im laufe des Tages. Ich geh vorbei an der Leprakranken Frau die immer mit einer 2l Flasche Sprite am Strassenrand sitzt und mir ein freundliches aber eindringliches NAMASTEEEEE ins Ohr posaund, meint soviel wie, "gib ma do a poar ruppees" Weiter fuehrt mich mein Weg am Lager der Obdachlosen und Kranken vorbei, die noch zu muede sind um mir ihre Haende entgegen zu strecken - wir laecheln uns einfach zu... Heute begleitet mich wieder einer der lieben Strassenhunde, ein mittelgrosser, schwarzer mit buschigen Schwanz der vor Wochen von einem Taxi angefahren wurde und seitdem eine Pletschn (fuer alle Vorarlberger: Rufa ?) auf seinem Kopf hat, ich hab nu ein Keks dabei ueber das er sich schwanzwaedelnd freut. Rein gehts in mein allmorgendliches-Lieblingscafe und dann die Strasse beim Tempel vorbei, wo schon die Tibeter ihre Runden mit den Gebetsmuehlen ziehen, weiter an einem Ashram aus dem sich ueberschlagende Indische Gebets-tuedldue-funky-music gemischt mit Raucherstaebchenduft dringt. Am Eingang kehrt der grauhaarige Hueter des Tempel gerade zusammen, mit den Haaren zu einer vornehmen Guruknoedel gedreht, und einem laaangen weissen Bart... Weiter gehts abwaerts, der Nebel steigt aus dem Tal auf und man kann die umliegenden Reisfelder schemenhaft erkennen. Aus den Strassenloechern blubbert froehlich Wasser heraus und bildet kleine Fluesse die mich begleiten. Ich komme beim RoyalEnfield Workshop vorbei in dem den ganzen Tag lang froehlich gezangelt wird und der so immer Treff aller Kulturen ist- vom haengengebliebenen Westler ueber den Tibetischen Businessman zum indischen Poser ist alles vertraeten. Auf der haelfte meines Weges begegnen mir dann die indischen Arbeiter die teilweise mit Kindern, gehuellt in bunte Saris den langen Weg nach mcleod gehen um dort den ganzen Tag auf Baustellen zu schuften. Ich habe noch nie in meinem Leben Menschen so hart koerperlich arbeiten sehen. Die Lasten die die Frauen auf ihren Koepfen tragen sind schon vom alleine nur hinschauen kaum zu ertragen : Steine, Lehm, Erde...in Koerben auf den Koepfen, den Berg hinauf und hinab, in die Mischmaschine rein etc. Schliesslich erreiche ich das Delek Hospital und werde wie jeden Tag total lieb von den Reinigungsfrauen gegruesst...der Tag kann beginnen, ich bin gluecklich.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Basisarbeit

Krank sein in Indien ist kein Spass!
Letzte Woche war es dann so weit, die grosse Krankheit ist ueber mich hergefallen. Nachdem ich mich schon am Wochenende unpackbar muede gefuehlt habe, konnte ich 2 Tage mal nicht aus dem Bett, verspuerte keinen Appettit, das was ich ass schmeckte nicht und ich begann in ein tiefes Loch aus Selbstmitleid, Schmerz und Heimweh zu fallen. Dazu kam Fieber und als i-Tuepfchen eine wassrige Diarrhoe dass es dich nimma aus dem Haus gehen freut... So sieht das also aus wenn man alleine im Zimmer liegt, fiebrig, scherzhaft und niemand bringt einem Tee, es gibt keinen Zwieback zu essen, und niemand legt einem die Hand auf die Stirn und bemitleidet einem. Das kann ziemlich an die Substanz gehen, also bin ich zu meinen Kolleges ins Delek Hospital gefahren und hab mich mal kraeftig ausgeheult. Ich bin drauf hin auf 2 Antibiotika gesetzt worden, wobei mir von dem einen so sau uebel geworden ist, dass es mit dem Essen wiederum nichts geworden ist. Also noch mehr Medikamente damit ich meine Aeuglein aus den Hoehlen bringe und nicht komplett dehydriere....das war also meine letzte Woche in McLeod. Das Wochenende hat dann schon wieder komplett anders ausgesehen. Abgeschirmt durch die Antbiotika, gings auf nach Bir mit Brendeon (ehemann meiner arbeitskollegin) und meinem Lieblingsmoenchsfreund Tserin zu dessen Kloster, gemeinsam mit 3 anderen Moenchen. Und wer glaub dass man da artig und stumm im Auto sitzt hat sich geirrt- selten gibts was lustigeres als mit Moenchen auf Reisen zu gehen: da wird man auf gegrillte Maiskolben als Snack eingeladen, es werden Hunde durch haeftiges Haenderingen und Moenchisches "Zischen" von der Strasse geleitet, man macht Teepausen in Mangobaumgaerten alter indischer Koenigspalaeste, und singt dazwischen ein paar Gebete vor sich hin....ich habe das Wochenende echt genossen- wir haben einen Health Talk in Tserins Kloster gehalten, da dort die Moenche an jedem 8.Tag des tibetischen Monats den Kopf mit den selben Rasierklingen geschoren bekommen, und die Hepatitis B Rate ist nicht grad die niedrigste, also hat Brandon mal einen ganzen Haufen Rasierer gesponsert....es mangelt allerdings auch an Zahnbuersten und Zahnpaste und Seife....dafuer wuerde ich echt gern ein Projekt starten, da Hygiene sehr wichtig ist bei solchen Menschenmassen auf so engem Raum. Die Moenche haben total viele Fragen gestellt und ich war schwer damit beschaeftigt, spirituell korrekt und medizinisch richtig die Aufklaerung ueber Tuberkulose und Hepatitis B durchzufuehren....war ein total schoens Gefuehl... danach sind wir in verschiedene Kloester gefahren, ich habe meine ersten persoenlich sehr bereichernden Buddhismuslehren erhalten und muss schon zugeben, dass es schoen waere etwas von diesem Lebensgefuehl aufrecht zu erhalten.
Diese Woche fuehre ich alle meine Experteninterviews, und nachdem ich die Surveydaten jetzt doch verwenden darf, werd ich weiterhin im Public Health Office hocken und Daten einhaemmern,denn naechste Woche gehts ab nach Ladakh wenn meine sehr minimierten Kraefte es bis dahin erlauben, und ich freu mir schon den Haxn aus...

Freitag, 13. Juli 2007

Long time no see

zunaechst einmal sorry dass ich sooooo lange nichts mehr von mir hoeren hab lassen, hab natuerlich total super ausreden dafuer:
Erstens: kaum zu glauben aber war hab ich Franziska getroffen, eine ehemalige Kindergartenkollegin, die ich seit sicher 15jahren nicht mehr gesehen hab und nun in einem internetcafe hier in mcleod getroffen hab. wir haben auf jeden Fall jede Menge Spass und essen viel Fruchtsalat und Schokobaellchen mit Kokos oder Brownies.....
Zweitens: Der Geburtstag des Dalai Lama: ur viele liebe kleine Kinder die in traditionellen Gewaendern, singenderweise im Kreise tanzen vor dem ganzen Stab der hohen Lamas, bis auf den Dalai, der war nicht da. Dudelsackblaeser, Trommler, Tibet.Gitarre und mehr machten traumhaft schoene Musik und ich hatte das Gefuehl irgendwo in Lhasa zu stehen. Am Morgen ging ich die Tempelrunde zur Stupa um unter lautern Tibetern Buttertee zu trinken und Reis zu essen um nach dem Singen der Nationalhymne Tsampa in die Luft zu schmeissen = weisses Pulver zur Geschmacksverbesserung dass durch die Luft flog und die Tibeter in ihren Feiertagsgewaendern unter den bunten Gebetsfahnen in weisse Wolken tauchte. Es war wirklich sehr schoen und am naechsten Tag gingen die Teachings los zu denen ich 2 mal hinschaute, und da war er dann, der Dalai Lama hoechst persoenlich , zum Greifen nahe schritt er vorbei bei uns mit einem dicken Grinser, die Leute segnend, von Moenchen mit riesen Raeucherstaebchen begleitet....Soooo aufregend!!!!
Drittens: ich hackle im Krankenhaus sooo viel an dem Projekt, wir haben ein Meeting fuer die ganzen health worker gemacht um sie in die studie einzuweisen und danach in das nationale Tuberkuloseprogramm. Dazu kann ich nur eines sagen: WENN DIE KANE KEKS HAM GEMMA WIDA HAAAM. Also um es mal harmlos auszudruecken: ohne tee und kekse geht in indien gar nichts!!!! Und dann hoert man als erste Antwort auf die Anfrage, ob sie denn zum Meeting kommen glatt: wer zahlt denn Tee und Kekse??? Unbelievable wuerd ich mal sagen.
Viertens: nachdem ich jetzt schon ein Monat da bin kenn ich die Haelfte aller Tibeter hier, weshalb ich kaum Zeit finde ins Internet zu gehen, das ist aber doch sehr positiv wuerd i mal meinen ;) drum zieh ich jetzt meine Runden...am Sonntag gibts grosse Puja (gebet) fuer den Dalai Lama (long life), das wird sicherlich schoen, und morgen hab ich frei, das heisst es gibt porridge zum fruehstueck (haferschleim, der braucht imma a bissi laenger bis dass er kocht ist :))

Mittwoch, 4. Juli 2007